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Bitte Lesen! Informationen zu den hier angebotenen Akkupacks


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Die hier angebotenen Akkupacks werden nur aus hochwertigen Markenzellen von Sony, Panasonic, Sanyo, LG Chem oder Samsung hergestellt. Groetech testet sämtliche in Frage kommenden Zelltypen auf ihre Zyklenfestigkeit; nur wirklich langlebige Zellen kommen zum Einsatz. (Und beileibe nicht jede neue Zelle erfüllt dieses Kriterium!) Sie können damit rechnen, das Akkus aus den hier verwendeten Sony US18650V3 und Samsung INR18650-29E Zellen bei richtiger Auslegung des Akkus und geeigneten Betriebsparametern (maximale Ladeendspannung bis 4,1 Volt / Zelle*) bis zu 1000 Zyklen halten; Akkus aus Sony US18650VTC5 Zellen sogar bis zu 2000 Zyklen.

Die Zellen werden mit Nickel- oder Kupferband (kein Eisen/Hilumin mit schlechterer Leitfähigkeit!) verbunden und werden je Zellpol jeweils widerstandsvermindert 4-fach punktverschweisst. (Es wird kein Billig-Schweißband aus 60 % Cu, 20 % Ni, 20 %, Zn verwendet, welches nur 4 % der Leitfähigkeit von reinem Kupfer hat!.) Die Zellgruppen werden in der Regel pro Zelle mit 2,5 mm² Nickel querverbunden, was einen sehr geringen elektrischen Widerstand und damit Leitungsverlust zur Folge hat. Bei einem 5P Akku also 12,5 mm² Querschnitt Nickel. (Oft wird hier nur jede 2. oder 3. Zelle mit 1,5 mm² Hilumin verbunden, was bei einem 5P Akku einem Gesamtquerschnitt von nur 4,5 mm² Eisen entsprechen würde.) Die einzelnen Zellgruppen sind desweiteren gegeneinander zusätzlich isoliert und verklebt. Es liegen also keine Zellen unterschiedlichen Spannungsniveaus direkt aneinander.

Als Zuleitungen werden feinstdrähtige, hochflexible 1,5 oder 2,5 mm² Litzen verwendet. Absicherung erfolgt durch eine auswechselbare KFZ Flachsicherung. Der Anschluss erfolgt über XT60 Hochstromstecker. Alle Akkus werden mit BMS oder Balancerkabeln ausgestattet.

Akkupacks aus Panasonic, Sanyo, LG Chem und Samsung Zellen werden generell mit BMS (Batterie Management System) angefertigt. Werden diese länger als 6 Monate nicht genutzt, sollte die Spannung des Akku von Zeit zu Zeit überprüft werden und der Akku ggf. etwas nachgeladen werden, da das BMS einen (wenn auch sehr kleinen) Standby-Stromverbrauch hat.

Akkupacks aus driftfreien Sony Konion Zellen werden in der Grundkonfiguration ohne BMS angefertigt (aber mit Balancerkabel!); können aber auch mit BMS angefertigt werden (Zusatzartikel BMS für Sony Konion Akkus).

Allerdings müssen Sie bei Akkupacks diesen Typs die Spannung der einzelnen Zellgruppen von Zeit zu Zeit überprüfen. Hierzu werden an die Akkus sogenannte Balancerkabel angebracht. An die 24V Akkus ein 7S Kabel, an die 36V ein 10S usw. Dort können mit einem normalen Messgerät oder auch mit den hier angebotenen Prüfmodulen alle Spannungen sehr einfach überprüft werden. Ferner wird empfohlen, den Akku nur bis 4,10 V / Zellbank aufzuladen, s.u. Weitere Infos dazu auch hier  und unten.

Ein Auseinanderdriften der Zellspannungen ist aber unwahrscheinlich [manche Anbieter lassen deswegen die Balanceranschlüsse auch einfach weg]; trotzdem ist es notwendig, die Spannungen der einzelnen Zellgruppen von Zeit zu Zeit zu kontrollieren. Sie haben somit alle Vorteile, den ein Verzicht auf ein BMS ggf. bieten kann. Ein Akku sozusagen für Profis, die wissen was sie tun und keine Berührungsänste mit Meßgeräten etc. haben. Für Schäden und Folgeschäden, die ggf. infolge falschen Ladens, Tiefentladung, Überladung, Debalancierung der Zellen etc. entstehen können, wird von Groetech jedoch keine Haftung übernommen. Zu Beachten ist außerdem, das Ihr System (Controller) im normalen Gebrauch über eine passend dimensionierte Unterspannungsabschaltung von ca. 3V / Zelle verfügt (= ca. 21 V bei einem 7S 24 Volt Akku bzw. ca. 30 V bei einem 10S 36 Volt Akku).

Kann ein Einhalten dieser Werte nicht sichergestellt werden, etwa weil der verwendete Controller eine zu tiefe Unterspannungsabschaltung hat, (einem das Hantieren mit Prüfpanels nicht liegt ...); können auch die hier angebotenen Akkus aus Sony Konion Zellen mit einem BMS ausgestattet werden; siehe jeweils Extra - Artikel "BMS für Akkus aus Sony Konion Zellen". (Aber auch dieses BMS schützt nicht vor Tiefentladung durch "Vergessen" eines Controllers am Akku.)

Desweiteren können 10S, 12S und 14S Akkus auch so aufgebaut werden, dass ein Laden mit Modellbauladegeräten möglich ist, siehe hier .

Die Akkupacks können wahlweise mit hochwertigem Advance, "Bundeswehr", Scotch, Tesa, etc. Gewebeband oder mit dem üblichen Hart PVC Schrumpfschlauch ummantelt werden. (Bitte beim Bestellvorganung über die Kommentarfunktion angeben, was Sie wünschen (Gewebeband grün, Gewebeband schwarz oder Schrumpfschlauch)). Sie können natürlich auch die Gewebebandvariante wählen und den Akku ggf. selber noch zusätzlich mit Schrumpfschlauch ummanteln. [Ferner ist ein Akku so insbesondere noch nicht gegen Herunterfallen geschützt und sollte deshalb noch in ein Gehäuse getan werden.]

Es wird empfohlen, zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verlängerung der Lebensdauer den Akku nur bis ca. 4,0...4,1 Volt je Zellgruppe zu laden; bspw. einen 10S Akku nur bis maximal 40...41 Volt. Ferner wird empfohlen, den Akku nie ganz "leer" zu fahren, also möglichst nur bis ca. 3,0 Volt je Zellgruppe zu entladen. Siehe dazu auch die Informationen hier.

Sie müssen außerdem sämtliche Akkus [auch die mit (Smart)BMS !] bei Nichtgebrauch immer vom System trennen (Stecker ziehen) oder anders dafür Sorge tragen, das kein Rest-Strom mehr fließt! Sonst kann der Akku durch Tiefentladung zerstört werden. (Das Smart BMS zieht auch nach Unterspannungsabschaltung noch ca. 15 - 20 mA, darf also auch hier der Controller keinesfalls längere Zeit am Akku verbleiben! Ist dies doch mal geschehen, dann den Akku - sofern er sich normal nicht mehr laden lässt - 10 min über den Last(Controller)port laden, 3 min warten, dann über den Ladeport laden. (Moderne Controller schalten aber oft nach einiger Zeit von selber bis auf einen Reststrom im Bereich von wenigen µA ab, so das diese Gefahr nicht mehr so groß ist früher.))

Auf ausdrücklichen Wunsch können die Akkupacks, die normalerweise mit BMS angeboten werden, auch ohne BMS angeboten werden; etwas weil man balancierend mit einem Balancer Modellbauladegerät laden möchte.

Für die hier angebotenen Akkus gilt die gesetzliche Gewährleistung. Dies gilt jedoch nicht im Falle von Fehlbehandlung wie Tiefentladung, Kurzschlüssen, Stürzen, mechanischen Beschädigungen o. dgl. Desweiteren zählen Akkus zum Verbrauchsmaterial und unterliegen einer kalendarischen und nutzungsabhängigen Alterung. Da die Akkus auftragsbezogen jeweils neu angefertigt werden, gilt jedoch kein 14tägiges Widerrufsrecht.

Hinweise zum donwnload hier

Hinweise zur Nomenklatur: Leider uneinheitlich (daher bei mir zum Teil noch alte Bezeichnungen); inzwischen hat sich ein Lesen von rechts nach links durchgesetzt 10S5P bedeutet zuerst 5 Zellen parallel und das Ganze dann 10x in Serie.]

Beispielbilder:

 

 

 

 


Die sich hinter der grünen Kurve verbergende Zelle (Eine Neuerscheinung in 2015, die woanders in höchsten Tönen gelobt wird), wird hier natürlich nicht verwendet.




 

*Dokumenten der großen Zellenhersteller (Samsung) zufolge kann man in Abhängigkeit des Ladeverhaltens theoretisch folgende Zyklenzahlen erreichen:

100% - 0% (100% genutzt): 500 Zyklen

100% - 10% (90% genutzt): über 500 Zyklen
 90% - 0% (90% genutzt): 1500 Zyklen

100% - 20% (80% genutzt): 1000 Zyklen
 90% - 10% (80% genutzt): über 1500 Zyklen
 80% - 0% (80% genutzt): 3000 Zyklen

 90% - 20% (70% genutzt): 2000 Zyklen
 80% - 10% (70% genutzt): über 3000 Zyklen
 70% - 0% (70% genutzt): 4000 Zyklen

 80% - 20% (60% genutzt): 3500 Zyklen
 70% - 10% (60% genutzt): 4500 Zyklen

 70% - 20% (50% genutzt): 5000 Zyklen; jeweils bis zum Rückgang auf 70% der Neukapazität.

Kalendarische Alterung: Lagerung bei 25°C mit
100%: 5 Jahre,
 90%: 10 Jahre,
 80%: 15 Jahre; jeweils bis zum Rückgang auf 70% der Neukapazität.

100 % entsprechen einer Ladeendspannung von 4,20V, 90 % von ca. 4,10V, 80 % von ca. 4,00V


Überprüfung der Spannungen am Balancerport:


 

Messung der Spannungen der einzelnen Zellgruppen über den Balanceranschluss. Die Spannungen werden der Reihe nach an jeweils zwei Kontakten gemessen; erst zwischen 1. und 2., dann zwischen 2. und 3., dann 3. und 4. Kontakt, usw. Die Spannung der jeweiligen Zellgruppe darf sich dabei nur zwischen (absolut) 2,5V und 4,2V bzw. besser zwischen 3,0V und 4,1V bewegen. Die Abweichungen der Spannungen der einzelnen Zellgruppen sollte höchstens ca. 0,05 Volt betragen. Wie wird gemessen? Spannung zwischen 1. und 2. Kerbe, dann zwischen 2. und 3. Kerbe, dann zwischen 3. und 4. Kerbe, usw.; alle Spannungen müssen gleich sein und zwischen 2,5 und 4,2 Volt liegen.

Am einfachsten ist es wohl mit einem Spannungsüberwachungsmodul, wo man der Reihe nach bis 6 oder 8 Spannungen ablesen kann, also nur 1x umstecken muss (Polung beachten!)



 

 


Anzahl:

  • 7 Stück auf Lager

Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 21. August 2013 im Shop aufgenommen.